Montag, 27. Februar 2017

Die ersten Tage im Haus

Servus, Familie und Freunde und wer sich noch hierhin verirren sollte!
Jetzt habe ich also auch schon mal die ersten Tage überlebt. Ich hatte Samstag Mittag den ersten Post geschrieben, also mache ich einfach mal genau da weiter. All zu viel ist nicht passiert aber immerhin habe ich heute schon mal ein paar Bilder. Am Samstag haben Mike und ich uns noch Pizza geholt, eine Runde Billard gespielt und dann bin ich schon schlafen gegangen. Viel gesprächiger als am Anfang ist er nicht mehr geworden, aber was soll's. Ich muss auf jeden Fall sagen, dass die Pizza-Essgewohnheiten in Kanada komisch sind. Mike hat trotz ca. 1,90 Körpergrößé und 130kg Kampfgewicht nur zwei Stücke gegessen und den Rest in den Kühlschrank getan. Als ich am Ende nur noch zwei Stücke über hatte, sagte er nur dass ich ja sehr hungrig gewesen sein müsse. Naja, ich hätte auch problemlos die ganze Pizza essen können, aber er hat mich schon komisch angeguckt. Jetzt aber das Gute: Wir haben gar nichts mehr davon gegessen, also hatte ich eine ganze Pizza am nächsten Tag zum Mittagessen. Mike ist morgens nach Hause gefahren, nachdem er 30 min vorher noch sagte, er wisse noch nicht ob er Sonntag oder Montag fährt. Irgendwie komisch der Typ, aber nun gut.
Ab da war ich also alleine in einem riesigen Haus irgendwo in den Rocky Mountains mit einem kleinen rattenähnlichem Hund und genau einem Nachbarhaus.Wirklich erwähnenswert über den Sonntag ist eigentlich nur, dass der Hund immer wieder quiekend vor mir stand und ich nicht wusste was er will, weil ich alles gemacht hatte, was mir aufgetragen wurde. Aber irgendwann hat er zum Glück aufgehört und ist einfach eingeschlafen. Ansonsten habe ich eine neue Serien angefangen und die erste Staffel mittlerweile durch. Das zeigt, wie viel ich hier zutun habe, außer zwei mal am Tag mit dem Hund raus zu gehen und regelmäßig Feuer in den Ofen nachzulegen.
Aaaaaber heute, das große Highlight. Ich habe mich auf die Socken gemacht und bin 20 min runter zum See gelaufen. Das hat sich auch echt gelohnt. Als ich los gegangen bin kam langsam die Sonne durch und ich konnte einige sehr schöne Bilder machen. Ein paar mal habe ich den Schnee am Strand ein wenig unterschätzt und stand bis zu den Knien drin. Schnee am Strand klingt komisch aber man kann auf den Fotos erahnen, dass man im Sommer wahrscheinlich dort auch sehr gut baden gehen kann. Jetzt habe ich grade noch ein paar Fotos vom Haus für euch geschossen und werde gleich meine Serie weitergucken.
Ansonsten habe ich eigentlich auch nichts mehr zu berichten. Ich werde mich wieder melden, wenn ich entweder schöne Fotos zu zeigen habe oder nennenswerte Geschichten erzählen kann. Bis dahin.


Der Mara Lake, komplett zugefroren

Wird wohl nichts mit Badetag heute



keine so schlechte Lage, direkt am ''Strand''

Kandischer Highway wie aus einem Film

Da darf der Truck natürlich nicht fehlen


Küche

Mein Schlafzimmer (so aufgeräumt wie in Deutschland)

Das Wohnzimmer

Die kleine Ratte Ecko

Arbeitsbereich von Barbara inkl. Billardtisch


Terasse

Gibt schlechtere Ausblicke von der Terasse

Und ein Whirlpool darf natürlich auch nicht fehlen

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