Montag, 1. Mai 2017

Vancouver Part 2

Guten Morgen, Leute!
Ich habe mal wieder die Zeit gefunden, um einen neuen Blogeintrag zu verfassen. Heute geht es um meinen zweiten Vancouver-Aufenthalt, der diesmal 9 Tage lang war.
So, wo war ich stehen geblieben? Ich bin bei Nils eingezogen und in der Wohnung haben nur Deutsche gewohnt. Ich habe dort für 15 Dollar die Nacht für 3 Nächte auf der Couch geschlafen, was im Endeffekt auch vollkommen gereicht hat. Die Bewohner hatten einige Probleme miteinander und außerdem war das Sofa sehr ungemütlich. Aber um die Tage bis zu meinem Hostel-Aufenthalt zu überbrücken hat es vollkommen gereicht. Wir waren mit Oliver, dem Vermieter, Basketball spielen und ich war das ein oder andere mal mit Nils in Downtown.
Am 15.04. bin ich dann dort wieder ausgezogen und habe für eine Woche im Hostel eingecheckt. Abends habe ich mich mit Nils und Jan (ebenfalls aus der Wohnung) noch im Queen Elizabeth Park getroffen, da dort eine Lichtshow veranstaltet wurde, bei denen die Bäume in unterschiedlichsten Farben angestrahlt wurden. Das war auch das letzte Mal, dass ich Nils gesehen habe. Wir haben uns ganz gut verstanden, aber so richtig gute Freunde sind wir nicht wirklich geworden.
Ich habe mich am selben Tag für die Hostel-Aktivität zum Lynn Canyon Park am nächsten Tag eingetragen, da es nur 8$ für den Bus gekostet hat und mir jeder gesagt hat, dass ich dort unbedingt hin solle. Und es hat sich wirklich total gelohnt. Wir hatten immerhin trockenes Wetter, was in diesen Tagen in Vancouver eine Seltenheit ist. Und der Park hat sehr viel schöne Natur zu bieten. Ganz abgesehen von der bekannten Lynn Canyon Bridge. Aber da kann ich auch wieder viel erzählen, die Bilder sind viel schöner. Also guckt selbst. Die Tour war außerdem gut besucht und unser Tourleiter war sehr nett und lustig, weswegen es nie langweilig wurde.
Im Prinzip sind die weiteren Tage nicht sonderlich spektakulär zu erzählen. Versteht mich nicht falsch, ich hatte riesen Spaß in dieser Woche im Hostel aber am meisten hat sich auch wirklich im Hostel abgespielt. Die meiste Zeit habe ich mit Marc (natürlich deutsch) und dem Schweden Tommy verbracht. Ich mochte die beiden echt gerne und wir haben abends zusammen in der Hostel Bar gesessen oder einfach ein paar Bierchen im Aufenthaltsraum getrunken. Außerdem habe ich morgens meist die Champions League-Spiele geguckt, bei denen sich auch immer relativ schnell ein paar Leute um mein Laptop versammelt haben, um mitzugucken. Als einen Tag mal wieder richtig gutes Wetter war, bin ich nach Gastown gewandert. Ein wenig außerhalb von Downtown ist Gastown ein wenig älter gestaltet. Dort gibt es viele Bars, Cafes und Boutiquen. Definitiv eine der schönsten Ecken, um etwas trinken zu gehen in Vancouver.
Als es am nächsten Tag wieder nur geregnet hat, haben Tommy und ich beschlossen, Bier zu kaufen und es uns im Aufenthaltsraum bequem zu machen. Marc hat im Hostel gearbeitet und hatte unter der Woche immer erst gegen 17 Uhr Feierabend. Nach kurzer Zeit hat sich Juan aus New York zu uns gesellt. Auch ein super Typ, der mir außerdem ein paar Tipps für meine Tage in New York geben konnte. So saßen wir bis abends zusammen und die Runde wurde immer größer. Das Prozedere hat sich in den folgenden Tagen noch ein paar Mal wiederholt. Ich weiß nicht ob ich es erwähnt habe, aber die Nation, die am meisten vertreten war im Hostel, außer Deutschland, war: Australien. Ob ihr glaubt oder nicht, gefühlt bestand das Hostel nur aus Deutschen und Australiern. Am nächsten Tag war mal wieder sehr schönes Wetter, weswegen Kristian (ebenfalls deutsch), Tommy, eine Holländerin, ein Engländer und ich Richtung Stanley Park gewandert sind um die Totempfähle der Indianer anzugucken. Irgendwie hat der Engländer, der eigentlich meinte, er wisse wo die sind, ein wenig die Orientierung verloren, dass wir irgendwann viel zu weit weg waren davon und schon unendlich viel gelaufen sind. Also haben wir beschlossen, die Totempfähle ausfallen zu lassen und stattdessen zu einem Festival am Strand zu gehen, das umsonst war. Wir hatten echt Glück mit dem Wetter, weswegen wir dort bis abends geblieben sind.
Da ich jetzt nur noch zwei Tage über hatte in Vancouver, wollte ich nochmal etwas sehen. Wieder war strahlender Sonnenschein, also bin ich morgens sofort los Richtung False Creek. Unterhalb von Downtown, sollte dort ein schöner Park sein, von dem man einen guten Blick auf die Skyline Vancouvers hat. Und das stimmt! Tommy hat einige gute Bilder von mir geschossen, die mehr oder weniger spontan entstanden sind. Weil das Wetter am Nachmittag zu warm und sonnig war um im Hostel rumzugammeln, haben Marc, Tommy und ich uns ein paar Bier geschnappt und sind in einen Park gegangen. Wir haben Musik gehört, ein bis zwei Bier gezischt und das Leben genossen. Auf jeden Fall einer der besten Tage in Vancouver! Ich war übrigens nicht einmal in einer Disco oder ähnliches. Wenn ich abends gesehen habe, was vor dem Hostel abging, hat mir das schon gereicht. Außerdem habe ich immer wieder gehört, dass es sehr teuer sein soll, in Vancouver feiern zu gehen.
An meinem letzten Tag kam der Schweizer, mit dem ich bei 'Vancouver Part 1' schon für eine Nacht auf einem Zimmer war, wieder nach Vancouver und hat mich gefragt, ob wir in 'Fly Over Canada' gehen wollen. Das ist ein 4D-Kino, in dem ein Flug über Kanada simuliert wird und man wirklich das Gefühl kriegt, als würde man vorne in diesem Flugzeug sitzen. 4D bedeutet, dass man auch Wind, Wasser usw. abbekommen hat. Das Geld hat sich auf jeden fall gelohnt, weil es sehr realistisch gemacht war. Ein ganz lustiger Zufall war, dass ich am Abend nach Toronto fliegen sollte und das quasi dann mein zweiter Flug über Kanada an dem Tag war.
Das war es auch schon größtenteils von Vancouver. Abends habe ich mich von allen Leuten im Hostel verabschiedet, mit denen ich zutun hatte und dann ging es los Richtung Toronto. Ehrlich gesagt hatte ich vorher gedacht, ich hätte ein wenig mehr zu erzählen, aber als ich meine Notizen eben mal durchgegangen bin, war es dann plötzlich gar nicht mehr so viel. Aber trotzdem hatte ich die Woche extrem viel Spaß, hab neue Freunde kennengelernt und kann sagen, dass Vancouver echt eine verdammt geile Stadt ist! So viel erst mal von mir, ich hoffe euch geht es gut. Und ansonsten bin ich ja bald wieder da, spätestens dann geht es euch wieder gut. Hehe. Bis dahin!

Die Lynn Canyon Bridge


Meine Wandergruppe





Lichtshow im Queen Elizabeth Park


Blick vom Queen Elizabeth Park auf die Stadt

Vancouver bei Nacht

Gastown

Die berühmte Dampfuhr in Gastown

False Creek


2 Kommentare:

  1. Das mit dem Gutgehen hast Du gut erkannt, aber von diesen tollen Erlebnissen kannst Du noch lange zehren.
    Einfach einmalig.

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  2. Genau. Hauptsache Spaß :-) Und da sind ja echt wieder geile Fotos dabei!!!

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